Was kostet eine Landingpage 2026? Warum Code billig ist – und Strategie der eigentliche Preis
Was den Preis wirklich treibt, warum AIDA-Aufbau und Conversion-Strategie heute mehr kosten als der Code selbst – und woran du gute Anbieter erkennst.
Wenn dir jemand pauschal sagt, was eine Landingpage kostet, lügt er. Oder verkauft dir Müll. Wer eine Seite sucht, stößt schnell auf zwei Extreme: Baukastensysteme für 10 Euro im Monat und Agenturen, die fünfstellige Beträge aufrufen. Beides kann richtig sein – und beides kann teurer Unsinn werden. Hier kommt die ehrliche Antwort.
Landingpage vs. normale Webseite – kurz erklärt
Bevor wir über Preise reden, eine kurze Einordnung: Eine normale Webseite ist wie ein Schaufenster mit vielen Türen – Startseite, Über uns, Leistungen, Blog, Kontakt. Der Besucher schaut sich um und entscheidet selbst, wo er hingeht.
Eine Landingpage ist das Gegenteil: eine einzelne Seite mit einem klaren Ziel – eine Aktion auslösen. Anfrage, Kauf, Newsletter-Anmeldung – egal was, aber genau eins. Keine Ablenkung, kein Menü mit zehn Punkten, kein „schau dich gerne um”. Der Besucher kommt rein, wird durch den Inhalt geführt und entscheidet am Ende ja oder nein.
Vereinfacht: Webseite = Übersicht. Landingpage = Verkaufsgespräch in digital. Genau deshalb sind die Preise auch nicht vergleichbar.
Warum es keinen Pauschalpreis gibt
Eine Landingpage ist kein Standardprodukt. Eine schlichte Präsenz für einen Handwerksbetrieb ist etwas anderes als eine durchoptimierte Kampagnenseite für ein Software-Produkt im Abo-Modell (auch SaaS genannt – „Software as a Service”). Es kommt immer darauf an – und das ist keine Ausrede, sondern der Kern des Themas.
Folgende Faktoren beeinflussen den Preis direkt:
- Umfang: Eine einzige Seite mit drei Abschnitten ist schneller umgesetzt als eine mehrseitige Kampagnenwebseite.
- Design-Komplexität: Eigenes Branding, individuelle Animationen oder interaktive Elemente brauchen mehr Zeit.
- Texte: Bringst du fertige Texte mit oder müssen diese erst erarbeitet werden?
- Technische Anforderungen: Kontaktformular, Newsletter-Anbindung, Analytics – jedes Add-on kostet Zeit.
- Geschwindigkeit: Wenn es in zwei Wochen fertig sein muss, beeinflusst das den Preis.
- Strategie-Tiefe: Briefing-Workshop, Conversion-Konzept und AIDA-Aufbau machen oft den größten Unterschied – dazu gleich mehr.
Was Baukastensysteme können – und was nicht
Tools wie Wix, Squarespace oder WordPress Page Builder sind für einfache Anwendungsfälle sinnvoll. Wer selbst pflegen will, wenig Budget hat und kein individuelles Design braucht, ist hier nicht falsch.
Was sie nicht leisten:
<!-- Beispiel: Baukastencode ist oft aufgebläht -->
<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1234567">
<div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12">
<div class="vc_column-inner">
<div class="wpb_wrapper">
<h2>Dein Titel</h2>
</div>
</div>
</div>
</div>
Solcher Code lädt langsam, rankt schlechter und lässt sich kaum warten. Google bewertet Ladezeit und saubere Struktur – beides leidet bei überladenen Baukastenlösungen.
Was individuelle Entwicklung bringt
Bei Tailon entstehen Seiten mit modernen, schlanken Werkzeugen – aktuell oft mit Astro, je nach Projekt setzen wir auch andere Technologien ein. Was sie alle gemeinsam haben: minimaler Code, maximale Geschwindigkeit, kein unnötiger Ballast. Das Ergebnis:
- Ladezeiten unter 1 Sekunde (PageSpeed Score typischerweise 95+)
- Kein JavaScript-Overhead für Inhalte, die keines brauchen
- Volle Kontrolle über Design, Struktur und Code
- SEO von Anfang an integriert – kein Plugin, keine Nachbearbeitung
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// Sauberes Komponent: minimaler Output, maximale Performance
const { headline, subline, ctaText, ctaHref } = Astro.props;
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<section class="hero">
<h1>{headline}</h1>
<p>{subline}</p>
<a href={ctaHref} class="cta">{ctaText}</a>
</section>
Der eigentliche Preis liegt heute woanders
Code schreiben ist 2026 günstig wie nie. KI generiert HTML, CSS und ganze Komponenten in Sekunden. Wer eine Landingpage primär nach „Wie viele Stunden tippt da jemand?” bepreist, hat das Spiel nicht verstanden.
Was KI nicht kann: entscheiden, was auf die Seite gehört und in welcher Reihenfolge. Genau dort sitzt heute der eigentliche Wert:
- Strategie & Positionierung: Welche Zielgruppe, welcher Schmerzpunkt, welches Angebot, welcher Beweis?
- AIDA-Aufbau: Attention → Interest → Desire → Action. Jede Sektion führt den Besucher einen Schritt weiter.
- Interface-Design für den User: Wo klickt das Auge zuerst? Wo entsteht Vertrauen? Wo bremst Reibung?
- Conversion-Logik: Welche CTAs, welche Beweise, welche Einwandbehandlung – damit am Ende wirklich eine Aktion ausgeführt wird.
Eine schöne Seite, die niemanden zur Handlung bewegt, ist Dekoration – keine Landingpage. Und dieser Unterschied wird selten in Stunden gemessen, sondern in zusätzlichen Anfragen pro Monat.
Grobe Preisorientierung
Konkrete Zahlen ohne Briefing wären unseriös – aber eine ehrliche Bandbreite hilft beim Einordnen:
- Baukasten (Wix, Squarespace etc.): ab ca. 10 €/Monat
- Freelancer (klassisch, ohne Strategie): 500 – 2.500 €
- Individuelle Strategie-Landingpage (mit AIDA, SEO, sauberem Code): 2.000 – 8.000 €
- Komplexe Funnel mit Tracking und Mehrsprachigkeit: 8.000 € aufwärts
Wo dein Projekt liegt, hängt vor allem von der Strategie-Tiefe ab, nicht vom Look.
Der versteckte Preis einer schlechten Seite
Eine billige Landingpage spart Geld beim Erstellen – kostet aber im laufenden Betrieb. Und zwar an einer Stelle, die niemand auf der Rechnung sieht: bei den Anfragen, die gar nicht erst reinkommen.
Ein kurzes Rechenbeispiel: Stell dir vor, deine Seite überzeugt schlecht und bringt dir pro Monat eine einzige Anfrage weniger, als sie eigentlich könnte. Wird aus jeder Anfrage im Schnitt ein Auftrag über 500 €, sind das 500 € entgangener Umsatz pro Monat. Übers Jahr macht das 6.000 €, die einfach nicht passieren – Geld, das du nie gesehen hast und deshalb nicht vermisst.
Und das ist eine vorsichtige Schätzung. In Wirklichkeit liegt die Lücke meist deutlich höher: Wer auf einer schwachen Seite landet, springt ab und kommt nicht wieder. Heißt im Klartext: Eine billige Seite kostet dich jedes Jahr ein Vielfaches dessen, was eine richtig gemachte Landingpage einmalig in der Anschaffung kostet. Der „günstige” Anbieter ist am Ende der teuerste – nur fällt es nicht auf, weil verlorene Anfragen nirgends in einer Rechnung stehen.
Red Flags beim Anbieter
Daran erkennst du, dass du beim falschen sitzt:
- Pauschalpreis ohne Briefing
- Kein Wort über Zielgruppe, Conversion oder Strategie
- Code wird nicht ausgehändigt (Lock-in)
- SEO wird „später” eingebaut
- Design und Strategie kommen aus derselben Quick-Skizze
Was eine realistische Investition ist
Ein einfaches Erstgespräch (ca. 30 Minuten, kostenlos und unverbindlich) reicht, um eine verbindliche Einschätzung zu geben. Was wir versprechen können:
- Transparentes Angebot vor dem Start
- Keine versteckten Kosten
- Der Code gehört dir – kein Lock-in
- Strategie und Aufbau bleiben dokumentiert nachvollziehbar
Fazit
Eine Landingpage ist heute kein Designprojekt mehr, sondern ein Strategieprojekt. Der Code ist der einfache Teil – das Denken davor entscheidet, ob sie Kunden bringt oder nur gut aussieht. Was eine Landingpage kostet, hängt also immer davon ab – aber nicht primär von der Technik, sondern von der Strategie dahinter.
Du hast eine konkrete Idee im Kopf? Schick uns drei Sätze dazu über das Kontaktformular – du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung, ob das Vorhaben realistisch ist und in welchem Rahmen wir uns bewegen. Ohne Verkaufsgespräch.